Ich hab heute interessante Seiten gefunden:
http://www.stubenitzky-goettingen.de/download/M01.pdfhttp://www.stubenitzky-goettingen.de/download/M08.pdfhttp://www.ludewig-bautrocknung.de/taupkt.htmlLetztlich scheint das Problem aus zwei Faktoren zu bestehen:
1. zu geringer Luftdurchsatz, daher zu hohe Luftfeuchtigkeit.
2. die Wärmebrücke in der Fensterscheibenfassung.
zu 1: ich habe heute den Notkamin geöffnet um zusätzlichen Luftdurchsatz durch natürliche Konvektion zu erzielen.
Die Leistung des Küchenabzuges ist bei knapp 7 cm Rohrdurchmesser zu gering (vom Lärm einmal abgesehen).
Als zweite Ausbaustufe kann ich noch einen Ventilator als Exhaustor am Kaminloch anbringen.
zu 2: auch hierzu gibt es im Internet Literatur.
Kaum ein Fenster hat tiefer als bei uns gesetzte Scheiben. Der Metallrahmen der Thermoverglasung stellt die Wärmebrücke dar.
Die Unterflurkonvektoren erwärmen die Luft nicht genug um den Scheibenunterrand über den Taupunkt zu erwärmen. An den Schmalfenstern ist deren effektive Breite auch nur 41 cm. Das ist unter 50% der scheinbaren Breite und der Breite der Fenster!
Allem Anschein nach wurden die Heiztechnischen Berechnungen mit der Breite der Scheiben (70cm) gemacht, dann könnte die Wärmeabgabe bei derzeit 55° Vorlauftemperatur reichen - Pi mal Daumen gerechnet.
Heizkörperumbau ? Ausgeschlossen!
Als Ausweg bliebe nur die Dreifachverglasung. Das wird die GSG auch nicht machen.
Bleibt also grundsätzlich nur #1.
Wenn ich bedenke , daß die GSG in einer Kurier-Beilage damit geworben hat, daß VV zu Passivhäusern aufgerüstet werden könnte, frage ich mich, wieso das Luftaustauschproblem nicht schon bei der Planung hinreichend berücksichtigt wurde.
Technische Möglichkeiten gibts da ja genung; inkl Wärmetauscher.
Keep blogging!
Rudi